Zum Inhalt springen
Erinnerungen eines Börsenspekulanten
InterviewsEmpfohlen

Erinnerungen eines Börsenspekulanten

von Edwin Lefèvre

4.6(2341 bei Amazon)
Bei Amazon kaufen

Amazon-Affiliate-Links. Wenn du sie nutzt, unterstützt du unsere kostenlosen Inhalte, ohne dass es dich extra kostet.

Die Zusammenfassung

1923 erschienen, erzählt dieses Buch in fiktionaler Form das Leben des Spekulanten Jesse Livermore. Er war einer der meistbesprochenen Trader in der Geschichte der Wall Street, und sein Autor, Edwin Lefèvre, war Journalist und schrieb die Erzählung in der Ich-Form aus langen Gesprächen mit ihm heraus, auch wenn die Namen der Figuren und einige Episoden romanhaft verändert sind.

Livermore tradete ohne Computer und ohne Indikatoren: Er las Preis und Volumen vom gedruckten Börsenstreifen (das berühmte „Tape Reading“) und vertraute auf eine Intuition, die in Jahren aus Treffern und Pleiten trainiert war. Das Buch folgt seinem Weg von den ersten Wetten in den „Bucket Shops“ bis zu seinen Geschäften im großen Stil, mit den Aufstiegen und dem Ruin, die dazugehörten.

Dass das Buch ein Jahrhundert später noch zitiert wird, liegt nicht an der Technik —für den heutigen Markt veraltet—, sondern an den psychologischen Fehlern, die es beschreibt: eine Verlustposition aufstocken in der Hoffnung, dass sie dreht; nach einer guten Serie aus Selbstüberschätzung den eigenen Plan ignorieren; und aus Langeweile traden, wenn es keine echte Gelegenheit gibt. Diese Fehler wiederholen sich heute genauso oft.

Es ist kein Handbuch und will auch keines sein: Es ist eine Erzählung mit Lektionen, die eher mitschwingen als erklärt werden, wenn du also eine Schritt-für-Schritt-Anleitung suchst, ist das nicht dein Ausgangspunkt. Es funktioniert gut als Hintergrundlektüre, sowohl am Anfang, um zu verstehen, warum die Psychologie so schwer wiegt, als auch später, wenn du einige der beschriebenen Fehler schon am eigenen Leib erlebt hast.

Über den Autor

Edwin Lefèvre

US-amerikanischer Journalist und Schriftsteller (1871-1943), Autor von „Erinnerungen eines Börsenspekulanten“ (1923), einer Erzählung nach dem Leben des Spekulanten Jesse Livermore.

Was du lernst

  • Die Psychologie hinter den häufigsten Fehlern im Trading
  • Warum es teuer wird, eine Verlustposition aufzustocken
  • Wie Selbstüberschätzung nach einem Gewinn zum Verlust führt
  • Der Ursprung des Tape Reading, das Lesen von Preis und Volumen
  • Dass sich dieselben Fehler ein Jahrhundert später wiederholen

Empfohlen für

  • Trader, die historischen Kontext wollen, keine aktuelle Technik
  • Wer lieber über eine erzählte Geschichte lernt
  • Leser, die einige dieser Fehler bei sich wiedererkennen
  • Alle Niveaus, als Hintergrundlektüre
  • Wer verstehen will, warum sich die Psychologie nicht geändert hat

Details

Veröffentlicht
1923
Seiten
288
Verlag
Deusto
ISBN
9788423427369

Weitere Bücher, die dich interessieren könnten